Ahr

Mit 562 Hektar Rebfläche ist die Ahr eines der kleinsten Weinanbaugebiete Deutschlands. An den Steilhängen oberhalb des Flusses Ahr gedeihen vor allem Rotweine. Nicht nur Liebhaber exzellenter Roter pilgern in das Rotweinparadies Deutschlands. Das Weinbaugebiet kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Schon die Römer wussten die klimatischen Vorzüge des wildromantischen Ahrtals zu schätzen und pflanzten die ersten Rebstöcke.

Heute präsentiert sich das Ahrtal im Norden von Rheinland-Pfalz besonders als renommiertes Anbaugebiet fürRotweine. Neben dem Spätburgunder, dem König des Rotweins, wird hier auch der Frühburgunder geschätzt. Diese Sorte ist eine der Spezialitäten der Region. Mehrere alte Frühburgunder-Weinberge werden schon seit Generationenvon engagierten Winzern gepflegt.

Mittelrhein

Das Weinanbaugebiet Mittelrhein, in dem die Römer die ersten Weinberge anlegten, erstreckt sich über 100 Kilometer von Bingen bis vor die Tore Bonns. Die Weinberge liegen fast ausschließlich in terrassierten Steillagen. Aufgrund der schwierigen Anbaubedingungen hat sich die Anbaufläche auf 468 Hektar reduziert. Die Winzer bevorzugen die klassischen Rebsorten. Besonders gut gedeiht hier der Riesling, der mineralische Weine mit feinem Aroma und rassiger Säure hervorbringt. Mit 65 Prozent der Anbaufläche ist er die ertragreichste Sorte, gefolgt von Müller-Thurgau, Grauburgunder und Weißburgunder. Die wichtigste rote Rebsorte ist der Pinot Noir.

Mosel

Die Mosel ist das gewundene Herzstück der Moselregion. Auf ihrem Weg nach Nordosten zum Rhein ändert dieser Fluss so oft ihre Richtung, dass er sich fast 250 km schlängelt. Die Luftlinie dieser Strecke beträgt etwa die Hälfte.Zusammen mit ihren beiden kleinen Nebenflüssen, der Saar und der Ruwer, bildet die Mosel ein Weinbaugebiet, das als das Älteste in Deutschland gilt.

Unzählige Funde, darunter mehrere Weinpressen aus der Römerzeit, zeugen von der langen Geschichte des Weinbaus indiesem Gebiet und seiner großflächigen Einführung durch die Römer.

Rheingau

Der Rheingau ist mit 3.185 Hektar Reben bepflanzt. Hier ist der weit über Deutschlands Grenzen bekannte Rheingauer Rieslings, der auf 2.500 Hektar Rebfläche wächst, beheimatet. Auch der Spätburgunder, für den Assmannshausenbekannt ist, wird von Weinkennern sehr geschätzt.

Der Riesling gedeiht besonders gut in den trockenen, steinigen Südhängen. Er übersteht auch kalte Wintertage und nutzt die lange Reifezeit, um feine Fruchtsäuren und Aromen zu entwickeln. Bereits 1775 entdeckte das Kloster Johannisberg den Vorteil einer späten Lese, und noch heute gehören die Rheingauer Riesling Spätlesen zu den Aushängeschildern der Region. Seit einigen Jahren gibt es Weine mit dem Zusatz „Erstes Gewächs“ auf dem Etikett. Diese Weine stammen aus klassifizierten „Premier Cru“-Lagen und werden nach sehr anspruchsvollen und strengen Kriterien erzeugt und bewertet.

Nahe

Das Weinbaugebiet an der Nahe und den Nebenflüssen Glan und Alsenz blickt auf eine 2.000- jährige Weinbautradition zurück. Die Nahe ist nach dem Fluss benannt, der die Täler der bewaldeten Hunsrückhöhendurchquert und sanft in Richtung Bingen am Rhein fließt. Die steileren Lagen aus Vulkan- oder Verwitterungsgestein und die mit rotem, tonhaltigem Schiefer scheinen prädestiniert für elegante, pikante Rieslingweine von großer Finesse und leichter Würze. Mehr als ein Viertel der Anbaufläche von 4239 Hektar ist damit bestockt. Flachere Lagen mit Lehm-, Löss- und Sandböden bringen leichtere, duftige Müller-Thurgau-Weine oder Rivaner mit blumiger Notehervor. Der Silvaner gedeiht auf verschiedenen Böden. Die Weine der Region sind vollmundige und erdige. Auch Grauburgunder und Weißburgunder werden vermehrt angebaut. Dornfelder und Spätburgunder haben hier eine neueHeimat gefunden.

Rheinhessen

Rheinhessen ist das größte Weinbaugebiet Deutschlands. Seit den Römern wird hier am linken Rheinufer Wein angebaut, und das älteste Dokument über eine deutsche Weinlage – der Niersteiner Glöck – betrifft eine Weinlage inRheinhessen. Abwechslungsreiche Böden und ein günstiges Klima ermöglichen den Anbau vieler alter und neuer Rebsorten. So wurden viele der aromatischen, früh reifenden deutschen Neuzüchtungen in Rheinhessen von Professor Georg Scheu gezüchtet, nach dem die Scheurebe benannt ist. In der Region befindet sich die weltweit größte Anbaufläche der alten Rebsorte Silvaner. Auch andere Weißweinsorten sind auf dem Vormarsch, etwa derGrauburgunder und Weißburgunder. Es ist auch der Geburtsort der Liebfraumilch, eines weichen, lieblichen Weißweins, der ursprünglich aus den Trauben der Weinberge rund um die Liebfrauenkirche in Worms hergestellt wurde.

Pfalz

Mit 23.684 Hektar Rebfläche ist die Pfalz das zweitgrößte deutsche Weinanbaugebiet und besteht aus den beiden Gebieten Mittelhaardt-Deutsche Weinstraße und Südliche Weinstraße. In dem vom Pfälzerwald begrenzten und geschützten Anbaugebiet werden großteils klassischen Rebsorten, insbesondere der Riesling, angebaut. Der König der Weißweine hat sich mit fast 6.000 Hektar Anbaufläche hier zum unangefochtenen Spitzenreiter entwickelt. Auf dem Vormarsch sind auch Weiß- und Grauburgunder mit inzwischen über 3.000 Hektar Anbaufläche. Daneben gehörenSilvaner, Müller-Thurgau, Gewürztraminer, Kerner und Morio-Muskat zum vielfältigen Weißweinsortiment, ebensowie die internationalen Sorten Chardonnay und Sauvignon Blanc.

Pfalz

Mit 23.684 Hektar Rebfläche ist die Pfalz das zweitgrößte deutsche Weinanbaugebiet und besteht aus den beiden Gebieten Mittelhaardt-Deutsche Weinstraße und Südliche Weinstraße. In dem vom Pfälzerwald begrenzten und geschützten Anbaugebiet werden Großteils klassischen Rebsorten, insbesondere der Riesling, angebaut. Der König der Weißweine hat sich mit fast 6.000 Hektar Anbaufläche hier zum unangefochtenen Spitzenreiter entwickelt. Auf dem Vormarsch sind auch Weiß- und Grauburgunder mit inzwischen über 3.000 Hektar Anbaufläche. Daneben gehörenSilvaner, Müller-Thurgau, Gewürztraminer, Kerner und Morio-Muskat zum vielfältigen Weißweinsortiment, ebensowie die internationalen Sorten Chardonnay und Sauvignon Blanc.

Hessische Bergstraße

Der hessische Teil der Bergstraße ist seit 1971 ein eigenständiges Weinanbaugebiet, das in zwei Bereiche unterteilt ist. Südlich von Darmstadt beginnt die Region Starkenburg mit vereinzelten Weinbergen, südlich von Zwingenberg werden die Weinberge dann häufiger. Ein Schwerpunkt des Weinbaus findet sich in Auerbach, Bensheim und Heppenheim. Dieses Gebiet endet südlich von Heppenheim an der hessischen Grenze. Das zweite, wesentlich kleinere Gebiet – die „Weininsel Odenwald“ – trägt den offiziellen Namen „Gebiet Umstadt“. Ihr Zentrum ist die Stadt Groß- Umstadt. Der Frühling und die Mandelblüte kommen an der Hessischen Bergstraße meist früher als in anderen Regionen, in denen esim März oder April noch kühl sein kann.

Baden

Das Weinanbaugebiet Baden, das südlichste und drittgrößte Deutschlands, liegt zwischen den Hügeln desSchwarzwalds und dem Rhein. Es reicht etwa 400 km von Norden nach Süden reicht.

Die Weine an der Badischen Weinstraße sind vielfältig. Baden ist als einziges deutsches Weinbaugebiet der EU-Weinbauzone B zugeordnet. Dies bedeutet, dass die Weine höhere Oechslegrade, mehr Reife und natürlichen Zucker bei der Ernte, haben müssen als anderswo. Dafür sorgen viele Sonnenstunden und die wärmsten Lagen Deutschlandsam Kaiserstuhl.

Württemberg

Württemberg ist bekannt als Deutschlands führendes Rotweingebiet. Fast 70 Prozent der 11.461 Hektar Rebfläche sind mit roten Rebsorten bepflanzt. Der Trollinger ist nach wie vor die bekannteste Rebsorte dieser Region. Die wichtigste weiße Rebsorte in Württemberg ist der Riesling, mit einer ähnlichen Anbaufläche wie der Trollinger, mit jeweils über 2000 Hektar.

Der Trollinger ist ein süffige Wein, der außerhalb der Region nur selten zu finden ist, wird als württembergisches Nationalgetränk bezeichnet. Er wird oft und gerne zur Brotzeit getrunken. Es gibt sogar einen Toblinger-Marathon, der jedes Jahr in Heilbronn stattfindet. Es ist dies aber nicht der einzige Rotwein, der hier produziert wird. Schwarzriesling, auch Müllerrebe oder Pinot Meunier genannt, Lemberger und Spätburgunder positionieren sich als Gourmetbegleiter zur gehobenen Küche.

Eine Kreuzung aus Trollinger und Riesling ist der der Kerner. Er wurde von der önologischen Forschungs- und Lehranstalt in Weinsberg gezüchtet.

Franken

Das Weinbaugebiet Franken grenzt im Norden an die Rhön, im Osten an den Steigerwald, im Süden an das Taubertal und im Westen an den Spessart. Es umfasst 6.137 Hektar Rebfläche, von denen 82% mit weißen Sorten bestockt sind. Hier gedeiht vor allem der Silvaner prächtig auf den Kalk- und Keuperböden. Er ist die Vorzeigetraube der Region. Der fein aromatische Müller-Thurgau erlebt in den Händen junger Winzer eine Renaissance. Die am zweithäufigsten angebaute Rebsorte ist Bacchus, eine regionale Spezialität.

Seit über 1200 Jahren wird entlang des Mains der Frankenwein angebaut. Er wird traditionell in einen Bocksbeutel abgefüllt, der eine abgeflachte Ellipsoid Form hat. Das macht den Wein der Region leicht erkennbar und ist zum Markenzeichen für die besten Weine Frankens geworden.

Sachsen

Sachsen ist das östlichste und mit nur 493 Hektar eines der kleinsten Weinanbaugebiete Deutschlands. Es beginnt in Dresden. Dass hier im Nordosten Spitzenqualitäten gekeltert werden können, vor allem bei den weißen Sorten, ist einer besonderen Klimastruktur zu verdanken. Mit ausreichendem Niederschlag schafft das kontinentale Klima mit seinen1.600 Sonnenstunden ideale Bedingungen für das Wachstum und die langsame Reifung der Trauben. Der ständige Wechsel von Wärme am Tag und Kühle in der Nacht sorgt für die Entwicklung reicher Aroma- und Bukettstoffe in den Weinen. Der Weinbau hat hier eine über 800-jährige Tradition. Er wurde erstmals 1161 erwähnt. In seiner Blütezeit im17. Jahrhundert wurde eine Fläche von 5000 Hektar bebaut.

Saale-Unstrut

Seit 998 nach Christi werden in der Region Saale-Unstrut Reben angebaut. Die Flüsse Saale und Unstrut fließen hier durch eine alte Kulturlandschaft, die von steilen Terrassen, Steinmauern, Obstgärten und Flussauen geprägt ist. Die Weine dieser Region sind traditionell trocken mit typischer, fein nuancierter Fruchtigkeit und Lebendigkeit. Des Gebietes gehört mit 798 Hektar zu den kleineren Weinregionen in Deutschland. Der Großteil der Rebflächen liegt im Süden Sachsen- Anhalts, einige Hektar auch in Thüringen und Brandenburg.

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